"Der kann ja Garten!" rutschte unserer Fotoredakteurin beim Anblick von Wilfried Nünthel in angenehmer Gesellschaft anlässlich einer Pflanzaktion in Hohenschönhausen raus. Foto: berlinreporter.Wandelt


Lichtenberg. "So macht Bezirkspolitik Spaß“, hätte Stadtrat Wilfried Nünthel auch sagen können, als er zusammen mit Geschäftsführerin Victoria Esser für bunte Natur vor dem Linden-Center an der Falkenberger Chaussee in Hohenschönhausen sorgte.
„Es sind doch manchmal gerade diese kleinen Dinge, die uns im Alltag erfreuen“, sagte er dann tatsächlich. Auch gut.
Und weil das Geld für frühlingshaftes Pflanzen im Bezirkssäckel immer knapper wird, freut man sich im Rathaus unisono über Spender und Sponsoren für die Kiez-Bepflanzung in Lichtenberg.

Und das dürfte auch der Grund sein, warum...

sich der Politik-Profi nicht lumpen ließ und extra zur Würdigung des Engagements der Kaufleute nach Hohenschönhausen fuhr. Und siehe da! Der Mann kann auch Gärtnerhandwerk – ein Klitzebisschen wenigstens. Ob er zuhause dieses Hobby pflegt, ist nicht überliefert. Die Redaktion wird bei passender Gelegenheit nachfragen.
Insgesamt werden im Bezirk in Kürze jedenfalls 29.670 Blumen gepflanzt, das sind 7.515 Pflanzen mehr als im Vorjahr. Hauptsächlich werden Stiefmütterchen, aber auch Hyazinthen, Tulpen, Primeln und andere Frühblüher an folgenden Orten gesetzt:
- Ribnitzer Straße, vor dem Zugang zum S-Bahnhof Wartenberg
- Egon-Erwin-Kisch-Straße, vor dem Bürgeramt
- Grünanlage Warnitzer Bogen, Falkenberger Chaussee / Vincent-van-Gogh-Straße
- Parkhauszufahrt vor dem Linden-Center, Falkenberger Chaussee
- Degnerstraße
- Eingangsbereich zum Fennpfuhlpark, Landsberger Allee / Weißenseer Weg
- Grünanlage zw. Rudolf-Seiffert-Straße und Paul-Junius-Straße, am Wolfgangspfuhl
- Fischerbrunnen, Frankfurter Allee / Ecke Möllendorffstraße
- Zentralfriedhof Friedrichsfelde
- Ehrenmal in der Nöldnerstraße
- Münsterlandplatz

 

 

   
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