In einem Linienbus der BVG wurde in der vergangenen Nacht in Köpenick eine Frau aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus geschlagen und leicht verletzt. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll die 57-Jährige gegen 23.30 Uhr im Bus der Linie 169 an der Haltestelle Gehsener Straße Ecke Semliner Straße geschlagen worden sein. Darüber hinaus soll die Jugendgruppe die Frontscheibe und Einstiegstür des Busses beschädigt haben. Alarmierte Beamte des Polizeiabschnitts 66 überprüften insgesamt 14 Jugendliche. Der Tatverdacht der Körperverletzung und Sachbeschädigung erhärtete sich bei einem 16- und 18-Jährigen sowie einer 16-jährigen Begleiterin. Sie wurden im Nahbereich von den Beamten gestellt. Während der 18-Jährige zu einer Blutentnahme gebracht werden musste, wurden die beiden Jugendlichen ihren Eltern übergeben.

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"Jung und schön": Die Elsenbrücke 1968 kurz vor der endgültigen Fertigstellung. 
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Fünfzig Jahre ist die Elsenbrücke nun alt und zeigt deutliche Risse – zumindest unter der Fahrbahn von Treptow nach Friedrichshain (Ostkreuz). Deshalb wurde zunächst diese Fahrrichtung für den Autoverkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer Richtung Friedrichshain sind nicht betroffen. Die Gegenrichtung zurzeit auch noch nicht.
Entsprechend ist am Nachmittag ein Verkehrschaos entstanden. Bis Dienstag soll die betroffene Fahrtrichtung auf die Gegenfahrbahn verschwenkt werden. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Die Brücke sei nicht einsturzgefährdet, verlautet aus der zuständigen Senatsverwaltung.


Nach dem 4:1 Heimsieg der Eisernen gegen den als Spitzenreiter angereisten FC St. Pauli führt nun der 1. FC Union Berlin die Tabelle gemeinsam mit dem 1. FC Köln an: gleiche Punktzahl und gleiches Torverhältnis. Indes nach nur drei Spieltagen sollte man gar nicht auf die Tabelle schauen, hatte vorher schon Unions Trainer Urs Fischer gesagt. Der Schweizer zeigte sich dann auch trotz des hohen Sieges kritisch: „Die ersten 20, 25 Minuten haben mir gar nicht gefallen“, sagte er.
Erst danach hatte seine Mannschaft allmählich ins Spiel gefunden. Indes die Gäste hatten auch keine Mittel gefunden diese Anfangsschwäche der Hausherren auszunutzen, zumal die Union-Deckung kaum etwas zuließ. Als alle schon mit einem torlosen Halbzeitstand rechneten, schlugen die Eisernen in der 44. Minute zu. Erst war es Sascha Prömel, der nach einem von den Kiezkickern schlecht verteidigten Einwurf am linken Eck des Fünf-Meter-Raums an den Ball kam und aus der Bedrängung das Spielgerät flach ins Tors zirkelte. Und kaum waren zwei Bonusminuten angekündigt, bekam Union diesmal rechts einen Einwurf zugesprochen.

Bezirksbürgermeister und Oldtimerfan Oliver Igel freut sich auf ein tolles Wochende in Köpenick.
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Sowas hat Köpenick noch nicht gesehen: Ein starkes Oldtimerwochenende steht dem Stadtteil bevor. Von Freitag, 7.9. bis einschließlich Sonntag kann man hunderte Klassiker bewundern. Los geht es am Freitag mit der ADAC-Landpartie Classic. Von 8.30 Uhr an kommen die Teilnehmer zur technischen Abnahme auf den Parkplatz am Union-Stadion Alte Försterei. Gestartet wird dann im Minutenabstand von 10.30 Uhr an.
Von 16 Uhr an werden die Fahrzeuge am Stadion zurückerwartet. Am nächsten Tag geht die Truppe zwischen 9 und 10 Uhr am Forum auf die zweite Runde. An beiden Tagen werden Teilnehmer und Fahrzeuge fachkundig  vorgestellt. Am Sonntag folgt dann das Klassikertreffen auf dem Köpenicker Hof von Oldtimerreporter.de. Siehe auch Zeitplan unten.

In Baumschulenweg kam es in der vergangenen Nacht zu mehreren Bränden, bei denen derzeit davon ausgegangen wird, dass sie vorsätzlich gelegt worden sind.
Gegen 2.25 Uhr hatte ein Anwohner der Kiefholzstraße Feuerschein aus einem im Bau befindlichen Mehrfamilienhaus wahrgenommen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen.
Wenig später, gegen 2.40 Uhr, musste die Feuerwehr abermals tätig werden. Im Heidekampweg bemerkten Anwohner einen brennenden Mercedes älteren Baujahres sowie einen in Flammen stehenden Smart. An beiden Autos entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen wegen Brandstiftung dauern an.

Auch die historische Tram darf bis Weihnachten nicht mehr nach Wendenschloss...         Foto: berlinreporter.Haehnel - Archiv


Ab Montag Betriebsbeginn, bis voraussichtlich Mitte Dezember fahren die Straßenbahnen der Linie 62 nur zwischen dem S-Bahnhof Mahlsdorf und Betriebshof Köpenick. Barrierefreie Busse fahren als Ersatz zwischen der Endhaltestelle Wendenschloss und der Haltestelle Müggelheimer Straße/Wendenschlossstraße. Dort besteht Anschluss an die Linien 27, 67 und 165. Zwischen den Haltestellen Zur Nachtheide und Wendenschloß fahren die Ersatzbusse sowie die Nachtbusse der Linie N62 eine Umleitung über die Straßen Grüne Trift und Zum Langen See. Der Haustürservice entfällt während der Bauarbeiten in diesem Gebiet.
Denn...