In den letzten Wochen scheint eine kleine Woge von Union-Büchern über das Fan-Volk der eisernen Kicker aus Köpenick zu schwappen. Nachdem Frank Nussbücker 111 Gründe nannte, den 1. FC Union zu lieben, warf Matthias Koch einen dicken Brocken auf den Verkaufstresen: „Immer weiter – ganz nach vorn“ nannte er sein enzyklopädisches Werk über die Geschichte des Balltreter-Vereins vom Wuhle-Ufer.

Das dritte Buch im Bunde – gerade rechtzeitig auf dem Markt – befasst sich ganz mit der Weihnachtsgeschichte, genauer mit Geschichten des Weihnachtssingens der rot-weißen Jünger von der Alten Försterei.

2003 hatten ein paar Verrückte vom Fanclub Alt-Unioner die Idee, sich vor dem Weihnachtsfest mit Kerzen, ein paar Thermosflaschen voller Glühwein und einem rudimentären Repertoir an Weihnachtsliedern an der Mittellinie ihres Stadions zu treffen, um das Jahr besinnlich ausklingen zu lassen.

Am 23. Dezember jenes Jahres trafen sich nach...

Die Fußballer des 1. FC Union Berlin hatten am vergangenen Dienstagabend die schöne Chance auf den Erwerb von einer Million Euro. Soviel etwa hält der DFB-Pokal für den Einzug ins Viertelfinale bereit. An der Alten Försterei galt es, den 1. FC Kaiserslautern zu besiegen. Das misslang mit einen 0:3 gründlich. Damit regnet auch der Euro nicht in Köpenick, sondern über dem Betzenberg nieder. Schade, vielleicht hätte man das Geld in einen "Knipser" investieren können, den die Eisernen aus der Wuhlheide dringend benötigen.

Indes an diesem Abend lag es nicht nur an der Ungefährlichkeit der Unionstürmer, dass man das Stadion als Verlierer verlassen musste. Vor allem in der ersten Halbzeit schien die ganze Mannschaft desorientiert und ohne Plan über den kurz geschorenen Rasen zu stolpern. Dabei sollte es doch eigentlich die Revanche gegen die Kicker aus der Pfalz werden. Schließlich hatten die...

Wuhlheide. Vom kommenden Freitag um 16:30 Uhr bis voraussichtlich Montag 05:00 Uhr wird die Fahrbahn in der Rudolf-Rühl-Allee erneuert. Dabei kommt es zur Vollsperrung der Rudolf-Rühl-Allee zwischen Köpenicker Straße und An der Wuhlheide. Die Arbeiten an einem Wochenende abzuwickeln ist schon deshalb sinnvoll. weil der betroffene Straßenzug die Hauptlast des Verkehrs der...

Erst lassen sich die Eisernen unnötig mit 1:3 von Aalen vernaschen, dann noch der Regen und ein Schiedsrichter, dem die Blindenarmbinde abhanden gekommen schien – viel schlimmer konnte es nicht kommen an einem Freitagabend. „Friday I’m in love“ sangen einst The Cure. Das sangen die Fans des 1. FC Union gestern Abend etwas abgewandelt: Unsre Liebe unser Stolz... und auf der Anzeige wurde schnell noch eingeblendet: Nicht ohne Liebe. So sind sie eben die Unioner. Und Schiedsrichter Christian Leicher, Kaufmann aus Landshut, wurde mit Fußball-Mafia DFB-Rufen in die Kabine geschickt.


Natürlich, hätte das Kicker-Personal von Union-Trainer Uwe Neuhaus seine Spielüberlegenheit in Tore umgemünzt – und gegen einen Gegner wie ihn der VfR Aalen darstellt muss man das eigentlich erwarten – dann hätte anschließend niemand den Schiedsrichter als Buh- und Pfeifenmann zum Thema gemacht. Trotzdem verwunderte es schon, was der Hobby-Squash-Spieler auf dem Spielfeld sah und vor allem, was er nicht sah. Ich allein bemerkte drei Handspiele des Gegners aus der Ostalb – eins davon im Strafraum. Ein halbes Dutzend...

Traditionell besucht der Nikolaus wieder die Parkeisenbahn im FEZ Wuhlheide. Am 7. und 8. Dezember starten die Sonderfahrten mit dem heiligen Mann von 10 Uhr an jede halbe Stunde vom Hauptbahnhof am Eingang An der Wuhlheide. Am Bahnhof Eichgestell gibt’s passend zur Nikolaustour einen Weihnachtsmarkt.
Trotz der vielen Fahrten ist die Nachfrage erfahrungsgemäß so groß, dass bis einschließlich Sonntag Platzreservierungen erforderlich sind. Ausnahmsweise ist der...

Verlieren wir Arbeit, erwarten und bekommen wir Hilfe von der Gesellschaft, durch Arbeitslosengeld I oder II. Werden wir krank, erwarten und bekommen wir Hilfe von der Gesellschaft, durch unsere Krankenversicherung. Wird unsere geliebte Mutti, die uns gepflegt und getröstet hat wenn es uns dreckig ging, selbst zum Pflegefall, erwarten und bekommen wir Hilfe von der Gesellschaft.
Das nennt man Solidargemeinschaft. Und das hat sich im Großen und Ganzen bewährt, in der Familie, im Kiez, in Stadt und Land und natürlich weltweit.
Übrigens auch, als in Deutschland nach dem Krieg die Hilfe ehemaliger Feinde viele Menschenleben rettete.
Und an diese Solidargemeinschaft sollten wir uns erinnern, wenn Menschen in Not zu uns kommen – wie jetzt in Köpenick.