Man muss schon sagen: Da hat sich einer was getraut. Matthias Koch hat sich daran gemacht hat, die Geschichte des 1. FC Union Berlin noch einmal völlig neu zu schreiben. Gut, völlig neu ist vielleicht übertrieben. Denn seine Absicht war nicht, die schon erzählte Historie des eisernen Kicker-Klubs aus Köpenick zu revidieren, sondern sie mit neu ausgegrabenen Fundstücken und aktuellen Entwicklungen anzureichern.

Nach dem Buch “Und niemals vergessen - Eisern Union”-Bücher von Luther&Willmann, das bisher als Bibel der Unionfans galt, hatte Matze Koch die hohe Hürden zu überwinden, etwas zu schaffen, dass es lohnt, noch so ein Werk ins Regal zu stellen. “Immer weiter – ganz nach vorn” betitelt Koch sein Buch, nach einer Zeile aus der Union-Hymne, gesungen von Nina Hagen. Mit knapp 450 Seiten und einem Gewicht von 1,3 Kilo ist es ein ziemlicher Klopper.

Über Matthias Koch selbst ist...

Berlin-Altglienicke/Kufstein. Kaum ist die Saison vorüber, kommt der „Poker“ um die heißen Sitze in Gang – nicht nur bei der Formel 1, sondern auch bei der wichtigsten Nachwuchsklasse, der Formel 3, werden di Karten neu gemischt.
Deutschlands wichtigstes und erfolgreichstes Formel-Nachwuchsteam Mücke-Motorsport hat für die nächste Saison den Österreicher Lucas Auer in der FIA Formel-3-Europameisterschaft verpflichtet. Der 19-jährige Tiroler aus Kufstein, der die  abgelaufene Saison in der Tabelle auf Platz vier beendete, wird bereits in dieser Woche im Dallara Mercedes erste Testfahrten bestreiten. Lucas Auer ist nach Christian Klien, Martin Ragginger und Philipp Eng in früheren Jahren der vierte Österreicher, der für das Team an den Start geht.
„Wir freuen uns, ab jetzt mit Lucas zusammenarbeiten zu können. Wir beobachten ihn...

In den letzten Wochen scheint eine kleine Woge von Union-Büchern über das Fan-Volk der eisernen Kicker aus Köpenick zu schwappen. Nachdem Frank Nussbücker 111 Gründe nannte, den 1. FC Union zu lieben, warf Matthias Koch einen dicken Brocken auf den Verkaufstresen: „Immer weiter – ganz nach vorn“ nannte er sein enzyklopädisches Werk über die Geschichte des Balltreter-Vereins vom Wuhle-Ufer.

Das dritte Buch im Bunde – gerade rechtzeitig auf dem Markt – befasst sich ganz mit der Weihnachtsgeschichte, genauer mit Geschichten des Weihnachtssingens der rot-weißen Jünger von der Alten Försterei.

2003 hatten ein paar Verrückte vom Fanclub Alt-Unioner die Idee, sich vor dem Weihnachtsfest mit Kerzen, ein paar Thermosflaschen voller Glühwein und einem rudimentären Repertoir an Weihnachtsliedern an der Mittellinie ihres Stadions zu treffen, um das Jahr besinnlich ausklingen zu lassen.

Am 23. Dezember jenes Jahres trafen sich nach...

Die Fußballer des 1. FC Union Berlin hatten am vergangenen Dienstagabend die schöne Chance auf den Erwerb von einer Million Euro. Soviel etwa hält der DFB-Pokal für den Einzug ins Viertelfinale bereit. An der Alten Försterei galt es, den 1. FC Kaiserslautern zu besiegen. Das misslang mit einen 0:3 gründlich. Damit regnet auch der Euro nicht in Köpenick, sondern über dem Betzenberg nieder. Schade, vielleicht hätte man das Geld in einen "Knipser" investieren können, den die Eisernen aus der Wuhlheide dringend benötigen.

Indes an diesem Abend lag es nicht nur an der Ungefährlichkeit der Unionstürmer, dass man das Stadion als Verlierer verlassen musste. Vor allem in der ersten Halbzeit schien die ganze Mannschaft desorientiert und ohne Plan über den kurz geschorenen Rasen zu stolpern. Dabei sollte es doch eigentlich die Revanche gegen die Kicker aus der Pfalz werden. Schließlich hatten die...

Wuhlheide. Vom kommenden Freitag um 16:30 Uhr bis voraussichtlich Montag 05:00 Uhr wird die Fahrbahn in der Rudolf-Rühl-Allee erneuert. Dabei kommt es zur Vollsperrung der Rudolf-Rühl-Allee zwischen Köpenicker Straße und An der Wuhlheide. Die Arbeiten an einem Wochenende abzuwickeln ist schon deshalb sinnvoll. weil der betroffene Straßenzug die Hauptlast des Verkehrs der...

Erst lassen sich die Eisernen unnötig mit 1:3 von Aalen vernaschen, dann noch der Regen und ein Schiedsrichter, dem die Blindenarmbinde abhanden gekommen schien – viel schlimmer konnte es nicht kommen an einem Freitagabend. „Friday I’m in love“ sangen einst The Cure. Das sangen die Fans des 1. FC Union gestern Abend etwas abgewandelt: Unsre Liebe unser Stolz... und auf der Anzeige wurde schnell noch eingeblendet: Nicht ohne Liebe. So sind sie eben die Unioner. Und Schiedsrichter Christian Leicher, Kaufmann aus Landshut, wurde mit Fußball-Mafia DFB-Rufen in die Kabine geschickt.


Natürlich, hätte das Kicker-Personal von Union-Trainer Uwe Neuhaus seine Spielüberlegenheit in Tore umgemünzt – und gegen einen Gegner wie ihn der VfR Aalen darstellt muss man das eigentlich erwarten – dann hätte anschließend niemand den Schiedsrichter als Buh- und Pfeifenmann zum Thema gemacht. Trotzdem verwunderte es schon, was der Hobby-Squash-Spieler auf dem Spielfeld sah und vor allem, was er nicht sah. Ich allein bemerkte drei Handspiele des Gegners aus der Ostalb – eins davon im Strafraum. Ein halbes Dutzend...