Hundert Tage neuer Bundestag waren zum Jahreswechsel vorbei. Auch für den „Neuen“ aus Treptow-Köpenick. Matthias Schmidt kam über die SPD-Landesliste ins hohe Haus. Wir fragten ihn nach seinen Eindrücken und Plänen.

Köpenick aktuell: Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Was waren die schönen und die weniger schönen Momente in dieser Zeit?

Matthias Schmidt: Die ersten einhundert Tage waren sehr positiv: zur Unterstützung meiner neuen Tätigkeit habe ich ein Team von wunderbaren, hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengestellt. Gemeinsam haben wir viel Organisatorisches erledigt. Das Bundestagsbüro arbeitet schon länger und auch die Wahlkreisbüros nehmen Gestalt an. Aus Treptow-Köpenick habe ich viele positive Rückmeldungen und Unterstützungsangebote erhalten. Dies zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Weniger schön ist, dass man doch für alles viel Geduld und einen langen Atem benötigt. Frisch gewählt ist man sehr tatendurstig und dann geht alles nur sehr langsam los. So ist dies nun mal.

Köpenick aktuell: Welchen Stellenwert hat für Sie die Unabhängigkeit und die
Gewissensentscheidung als Abgeordneter?

Matthias Schmidt: Das Grundgesetz schützt mich und meine Gewissensfreiheit. Das ist...

Denkmalschutz im Rahmen der Sanierung ist für die Mieterinitiative der Siedlung Mittelheide offenbar ein zentrales Anliegen.             Fotos (2): berlinreporter.Haehnel


Spät, aber möglicherweise nicht zu spät, will der Bezirksdenkmalrat auf Anregung der Mieterinitiative Einfluss auf die Neugestaltung der Häuser in der Siedlung Mittelheide Einfluss nehmen.

Im Rahmen der Sanierung soll der Projektentwickler Berner-Gruppe dazu bewegt werden, bestimmte Baumaßnahmen zu überdenken. Zur Diskussion stehen die geplanten, angesetzten Balkone auf der Gebäuderückseite, sowie die Panoramafenster auf den Dächern. Statt derer schlägt die Initiative den Einbau von...

Immer wenn die größte Familie der Welt das größte Fest der Welt gemeinsam feiert und der größte Chor der Welt seine mehr als 27.000 Stimmen zusammen mit dem Chor des Köpenicker Emmy-Noether-Gymnasiums erhebt, dann ist nicht nur der 23. Dezember,
19 Uhr, dann sind auch die Fischerchöre nur noch ein billiger Abklatsch.

Und wenn dann Union-Pressesprecher Christian Arbeit zusammen mit seinen Eltern ein Bläser-Terzett anstimmt und Pfarrer Peter Müller die Weihnachtsgeschichte liest, dann, ja dann ist wirklich Weihnachten in Berlin-Köpenick.
Und diese unvergleichliche Stimmung kann man nur an einem Ort dieser Welt erleben – im Stadion an der Alten Försterei. Wir haben den – zugegebenermaßen – ziemlich schwierigen Versuch unternommen, diese Stimmung ein ganz kleines Bisschen einzufangen. Und das ist unser Weihnachtsgeschenk für alle Union-Fans auf dem Platz und im Herzen und für alle, die nicht dabei sein konnten.
Nicht ohne Liebe – Eisern Union! Frohes Fest euch allen!!!

Hier gibt es zwei kleine Ausschnitte aus dem Programm:
Das Intro und "Ihr Kinderlein kommet"


"Stille Nacht"

Zum letzten Punktspieltag der 2. Fußball-Bundesliga vor dem Weihnachtsfest und gleichzeitig vor der Winterpause reisten Gäste aus Bielefeld zur Alten Försterei in Berlin-Köpenick. Die Kicker der Arminia lockten einen Tross von gut 2000 Fans aus Ostwestfalen in die Hauptstadt. Insgesamt freuten sich die Gastgeber des 1. FC Union über 20 236 zahlende Zuschauer.  „Ich möchte mich im Namen der Mannschaft für diese unglaubliche Unterstützung bedanken. Ich finde keine passenden Worte, um auszudrücken, was es bedeutet Teil dieses Vereins zu sein“, artikulierte Unions Trainer Uwe Neuhaus seine Gefühle für dieses inzwischen beinahe heimspieltägliche Geschenk der Fans an die Mannschaft. Gewiss ist diese sensationelle Publikum einer der Gründe, dass Union heute die Gäste mit 4:2 nach Hause schickte und mit 31 Punkten zumindest bis Montag auf dem vierten Tabellenplatz rangiert. Das heißt, die Köpenicker Kicker halten engsten Kontakt zu den Aufstiegsplätzen.

Angefangen hatte das...

Man muss schon sagen: Da hat sich einer was getraut. Matthias Koch hat sich daran gemacht hat, die Geschichte des 1. FC Union Berlin noch einmal völlig neu zu schreiben. Gut, völlig neu ist vielleicht übertrieben. Denn seine Absicht war nicht, die schon erzählte Historie des eisernen Kicker-Klubs aus Köpenick zu revidieren, sondern sie mit neu ausgegrabenen Fundstücken und aktuellen Entwicklungen anzureichern.

Nach dem Buch “Und niemals vergessen - Eisern Union”-Bücher von Luther&Willmann, das bisher als Bibel der Unionfans galt, hatte Matze Koch die hohe Hürden zu überwinden, etwas zu schaffen, dass es lohnt, noch so ein Werk ins Regal zu stellen. “Immer weiter – ganz nach vorn” betitelt Koch sein Buch, nach einer Zeile aus der Union-Hymne, gesungen von Nina Hagen. Mit knapp 450 Seiten und einem Gewicht von 1,3 Kilo ist es ein ziemlicher Klopper.

Über Matthias Koch selbst ist...

Berlin-Altglienicke/Kufstein. Kaum ist die Saison vorüber, kommt der „Poker“ um die heißen Sitze in Gang – nicht nur bei der Formel 1, sondern auch bei der wichtigsten Nachwuchsklasse, der Formel 3, werden di Karten neu gemischt.
Deutschlands wichtigstes und erfolgreichstes Formel-Nachwuchsteam Mücke-Motorsport hat für die nächste Saison den Österreicher Lucas Auer in der FIA Formel-3-Europameisterschaft verpflichtet. Der 19-jährige Tiroler aus Kufstein, der die  abgelaufene Saison in der Tabelle auf Platz vier beendete, wird bereits in dieser Woche im Dallara Mercedes erste Testfahrten bestreiten. Lucas Auer ist nach Christian Klien, Martin Ragginger und Philipp Eng in früheren Jahren der vierte Österreicher, der für das Team an den Start geht.
„Wir freuen uns, ab jetzt mit Lucas zusammenarbeiten zu können. Wir beobachten ihn...