Aussichtsreich: So oder so ähnlich könnte es in naher Zukunft auf dem ehemaligen Bolle-Landsitz in Wendenschloss aussehen. Ob die Bebauung am Ende tatsächlich so attraktiv sein wird, ist also noch offen. Ein kanadischer Investor plant rund 1100 Wohnungen auf dem Gelände "Marienhain" an der Wendenschlossstraße 254. Was Kauf oder Miete kosten werden, ist aber noch unklar.
Wer mehr wissen will, geht ins Rathaus Köpenick - entweder ab Montag ins Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung, Zimmer 138 zu den üblichen Bürozeiten oder zur Informationsveranstaltung am 10. Februar (Mo.) um 18 Uhr in den Ratssaal.
Bild: Architektenbüro Voderwülbecke

Niederflurwagen wie dieser AEG-Zug sollen nach der Sanierung bis 2020 die Linie 61 nach Rahnsdorf befahren.                                                              Foto: berlinreporter.Haehnel


Rahnsdorf. Die Straßenbahnverbindung der Linie 61 von Friedrichshagen nach Rahnsdorf bleibt vorerst in Betrieb - zumindest so lange, wie der mit dem Senat geschlossene Verkehrsvertrag gilt. Der läuft im Jahr 2020 aus.
Da es auf dem Teilstück zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf erheblichen Sanierungsbedarf gibt, war die Einstellung der Strecke im Gespräch - ähnlich wie zuletzt bei der 68 nach Schmöckwitz.
Rund 15 Millionen Euro sollen jetzt investiert werden. Danach werden Niederflurwagen die Strecke bedienen. Wie es nach 2020 weitergeht, bleibt trotzdem offen. Die Entscheidung...

Ordentlich entwickelt haben sich schon große Teile von Oberschöneweide. Trotzdem bleibt einiges zu tun.                                   Foto: berlinreporter.Haehnel


Oberschöneweide. Man nehme Sozialraumorientierte Planungskoordination, eine Regionalkoordinatorin und Sozialraumorientierung und schon hat man einen besseren, aber zumindest einen anderen Ortsteil. Alles klar?
Nicht ganz? Okay, wir mussten diesen – zugegebenermaßen hier von uns eingekürzten Text – auch mit zwei Kollegen dreimal lesen.
Am Ende wurde uns bewusst, dass der Dienstag, 11. Februar, 18 Uhr in der Evangelisch-Methoditischen Friedenskirche an der Helmholtzstraße 21 ziemlich wichtig ist.
Besonders wichtig jedenfalls für alle...

Handelseinig: Peter Mücke (l.) und Roy Nissany freuen sich auf die neue, gemeinsame Saison.                                             Foto: Alexander Trienitz


Altglienicke. Es ist letztlich auch immer eine geschäftliche Entscheidung, welches Team mit welchem Fahrer in die neue Saison startet. Sponsorenanteile von Fahrer und Rennstall spielen da zum Beispiel eine ziemlich wichtige Rolle. Das alles bringt nichts, wenn der sportliche Teil nicht stimmt. Rennstallchef Peter Mücke aus Altglienicke ist aber von seinem Nachwuchsmann Roy Nissany so überzeugt, dass er im neuen Jahr wieder ans Steuer seines Dallara-Mercedes-Formel-3-Boliden darf.
„Unsere gesamte Mannschaft...

Hundert Tage neuer Bundestag waren zum Jahreswechsel vorbei. Auch für den „Neuen“ aus Treptow-Köpenick. Matthias Schmidt kam über die SPD-Landesliste ins hohe Haus. Wir fragten ihn nach seinen Eindrücken und Plänen.

Köpenick aktuell: Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Was waren die schönen und die weniger schönen Momente in dieser Zeit?

Matthias Schmidt: Die ersten einhundert Tage waren sehr positiv: zur Unterstützung meiner neuen Tätigkeit habe ich ein Team von wunderbaren, hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammengestellt. Gemeinsam haben wir viel Organisatorisches erledigt. Das Bundestagsbüro arbeitet schon länger und auch die Wahlkreisbüros nehmen Gestalt an. Aus Treptow-Köpenick habe ich viele positive Rückmeldungen und Unterstützungsangebote erhalten. Dies zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Weniger schön ist, dass man doch für alles viel Geduld und einen langen Atem benötigt. Frisch gewählt ist man sehr tatendurstig und dann geht alles nur sehr langsam los. So ist dies nun mal.

Köpenick aktuell: Welchen Stellenwert hat für Sie die Unabhängigkeit und die
Gewissensentscheidung als Abgeordneter?

Matthias Schmidt: Das Grundgesetz schützt mich und meine Gewissensfreiheit. Das ist...

Denkmalschutz im Rahmen der Sanierung ist für die Mieterinitiative der Siedlung Mittelheide offenbar ein zentrales Anliegen.             Fotos (2): berlinreporter.Haehnel


Spät, aber möglicherweise nicht zu spät, will der Bezirksdenkmalrat auf Anregung der Mieterinitiative Einfluss auf die Neugestaltung der Häuser in der Siedlung Mittelheide Einfluss nehmen.

Im Rahmen der Sanierung soll der Projektentwickler Berner-Gruppe dazu bewegt werden, bestimmte Baumaßnahmen zu überdenken. Zur Diskussion stehen die geplanten, angesetzten Balkone auf der Gebäuderückseite, sowie die Panoramafenster auf den Dächern. Statt derer schlägt die Initiative den Einbau von...