Den Apfel hat das arme Schwein ja schonmal im Maul...
Foto: pixelio.Michael Ochsenkühn


Wild- und Brennholztag im Forstamt Köpenick
Brennholz oder Wildschwein gefällig? Oder vielleicht Honig oder eine Motorsäge? Kein Problem. Es ist schon gute Tradition, dass die freundlichen Köpenicker Förster zu Beginn der Adventszeit ihre ganz eigene Party in Friedrichshagen organisieren.
Höhepunkt ist sicher die Holzauktion. Und falls Sie schon immer selbst Holz aus den Wäldern holen wollten, gibt’s dazu die fachliche Beratung der Mitarbeiter und vieles mehr rund um den Wald. Und nicht nur solange Sie mitbieten, wird den Kleinen mit der Waldschule, Basteleien und einem Lagerfeuer ein tolles Programm geboten.
Für den ganz besonderen Weihnachtsbraten kann der geneigte Besucher...

Anstehen zur Gratulation: Der alte und neue Bezirksbürgermeister Oliver Igel (Mitte) kurz nach der Wahl in der BVV.
Foto: berlinreporter.Haehnel


Wenn Sie wissen wollen, wie es im Bezirk weitergeht, schicken Sie uns jetzt doch ganz einfach ihre Fragen an Bürgermeister Oliver Igel (SPD)!
Wir hatten versprochen, dass wir das neue Bezirksamt in Treptow-Köpenick kritisch begleiten. Für uns ein Grund, gleich zu Anfang nachzufragen, mit welchen Optionen die Verantwortlichen in die neue Runde gehen. Starten wollen wir mit dem Chef Oliver Igel.
Von 53 Stimmen in...

Gerade so gutgegangen: BVV-Vorsteher Groos ist wiedergewählt.
Fotos: berlinreporter.Haehnel


Gut angekommen war der spontane Wechsel des BVV-Vorsitzenden Peter Groos nicht. Er war nach der Berlin-Wahl von den Grünen zur SPD übergetreten. Dennoch wurde er erneut zum Vorsteher gewählt, wenn auch nur knapp mit 26 Ja-Stimmen (von 53 abgegebenen Stimmen bei fünf Enthaltungen). Immerhin mit vier Stimmen weniger als die neue Kooperation zwischen SPD und Die Linke zur Verfügung hat.
Wesentlich mehr Erfolg hatte...

Jetzt ist es amtlich: SPD-Chef und Bürgermeister Oliver Igel (l.) und Carsten Schatz, Bezirksvorsitzender von Die Linke unterzeichnen den Vertrag.
Fotos: berlinreporter.Haehnel


Ein wenig schneller als die Kollegen auf Landesebene waren die Wahlsieger in Treptow-Köpenick. Heute haben die Partei-Chefs in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche den "Vertrag über die politische Zusammenarbeit zwischen der SPD und Die Linke in Treptow-Köpenick für die VIII. Wahlperiode" unterzeichnet.
"Nach 26 Jahren Neben- und manchmal Gegeneinander wollen die Vertragspartner ein neues Kapitel für Treptow-Köpenick beginnen", heißt es in der Einleitung des Vertragstextes. Und so ist es tatsächlich der erste Vertrag, die erste Zählgemeinschaft zwischen Die Linke und der SPD in Treptow-Köpenick.
Schwerpunkte setzt das Papier für einen "bunten Bezirk", die Stärkung des Bezirksamtes, angesichts des Zugzugs den Ausbau der Infrastruktur oder die Wirtschaftsförderung. Soziale Aspekte spielen eine wichtige Rolle. So sollen ...

"Rotes Rathaus": Bürgermeister Oliver Igel (SPD) bekommt in der Bezirksverordnetenversammlung Unterstützung von links und ziemlich sicher einen roten Vize!
Foto: berlinreporter.Haehnel


Die rot-rote Koalition, oder besser: Zählgemeinschaft, steht. Die SPD und Die Linke haben sich auf ein fünfseitiges Programmpapier geeinigt, wie sie den Bezirk Treptow-Köpenick weiterbringen wollen.
Von der Aufhebung der Einschränkungen für die Einstellung von Mitarbeiten in der Verwaltung, den bisher auch schon ziemlich soliden Bezirkshaushalt, die Verbesserung der Angebote für Radfahrer bis zum Erhalt und den Ausbau der Jugendfreizeiteinrichtungen in kommunaler Trägerschaft und vielem mehr geht die Absichtserklärung der beiden Parteien.
Am 25. Oktober soll die Vereinbarung unterschrieben werden, nachdem sie von den Parteien durchgewunken wurde. Wir werden nachfragen!
Zusammen haben die BVV-Partner 29 von 55 Sitzen und stellen drei von fünf Bezirksstadträten (CDU und AfD je einen).

… könnte der amtierende Bürgermeister Oliver Igel (Bild) den „Hasen“ Die Linke und AfD zurufen! Denn ihm ist es mit seiner SPD im Vergleich zu den „Ost-Kollegen“ in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg gelungen, mit 24,9 % als „stärkste Kraft“ in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einzuziehen.
Die SPD-Verluste sind mit rund 5 % deutlich geringer als in den beiden östlichen Nachbarbezirken, die bei etwa 8% liegen und wo die SPD jeweils deutlich hinter den Linken in die BVV einzieht.
Demnach wäre Igel mit seiner Partei als Erster gefragt, erneut den Bürgermeister zu stellen und eine Zählgemeinschaft zu organisieren. Folgt man dem rot-rot-grünen Landestrend bei der Regierungsbildung ist eigentlich auch in Treptow-Köpenick nur diese Konstellation denkbar. Die CDU wird also sicherlich außen vor bleiben. Also trotz des AfD-Erfolges von 20,1 % alles „im Lot“? Nun – nicht ganz! Schließlich hat die AfD damit einen eindeutigen Anspruch (15-%-Grenze, ggfls. auch weniger) auf einen Stadtrat. Ob die neue Zählgemeinschaft das mit ...