… könnte der amtierende Bürgermeister Oliver Igel (Bild) den „Hasen“ Die Linke und AfD zurufen! Denn ihm ist es mit seiner SPD im Vergleich zu den „Ost-Kollegen“ in Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg gelungen, mit 24,9 % als „stärkste Kraft“ in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einzuziehen.
Die SPD-Verluste sind mit rund 5 % deutlich geringer als in den beiden östlichen Nachbarbezirken, die bei etwa 8% liegen und wo die SPD jeweils deutlich hinter den Linken in die BVV einzieht.
Demnach wäre Igel mit seiner Partei als Erster gefragt, erneut den Bürgermeister zu stellen und eine Zählgemeinschaft zu organisieren. Folgt man dem rot-rot-grünen Landestrend bei der Regierungsbildung ist eigentlich auch in Treptow-Köpenick nur diese Konstellation denkbar. Die CDU wird also sicherlich außen vor bleiben. Also trotz des AfD-Erfolges von 20,1 % alles „im Lot“? Nun – nicht ganz! Schließlich hat die AfD damit einen eindeutigen Anspruch (15-%-Grenze, ggfls. auch weniger) auf einen Stadtrat. Ob die neue Zählgemeinschaft das mit ...

Folgen des Zuzugs: Dauerhaft überforderte Verkehrswege.
Foto: berlinreporter.Haehnel


Innerhalb eines Jahres sei die Einwohnerzahl um genau 7031 neu angemeldete Personen gestiegen. Das sagen die Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg.
Die Gesamtzahl der Einwohner beträgt demnach 257.782 Einwohnerinnen und Einwohnern. „Immer mehr Menschen möchten hier im Berliner Südosten leben und gemeinsam mit ihren Familien und Freunden die Vorzüge des grünen und wasserreichen Stadtrandes genießen“, nimmt das Bezirksamt an.
Ob sich die Vorzüge aber aktuell bewahrheiten können, bleibt offen: Bis zu sechs Monate muss im Bezirk mitunter auf Facharzttermine gewartet werden, in Charlottenburg waren innerhalb maximal zwei Wochen im Rahmen eines Selbstversuchs Termine bei einem Hautarzt und einem Urologen zu haben. Wie soll das weitergehen?
Oder: Wenn von den rund...

Da isse wieder! Die passende Website zu „Köpenick aktuell“. Mit einem neuen Konzept, diesmal - markengerecht - unter dem Namen "Köpenick-Reporter". Lange haben wir gegrübelt, wie es weitergehen könnte. Schließlich sollten wenigstens die Kosten gedeckt werden. Und es sollten gelernte Journalisten sein, die hier veröffentlichen. Die Neuaufstellung war letztlich auch der Grund für die zweijährige „Kunstpause“ unserer Site. Die älteren Beiträge haben wir übrigens aus „archivarischen Gründen“ stehen gelassen.
Und wie geht’s weiter? Natürlich...

Dauerhaft dicht: Besucher und Anwohner haben in der Altstadt kaum Chancen auf Abstellplätze. Foto: berlinreporter.Haehnel


Ach, ist das nicht herrlich! Endlich kann man der Obrigkeit wieder eins auswischen. Beim Bürgerentscheid am Sonntag (24.8.) zum Thema Parkraumbewirtschaftung in der Köpenicker Altstadt zum Beispiel.
Mal abgesehen von dieser intellektuell etwas "schlichten" Form der Retourkutsche. Wem würde es eigentlich nützen, wenn die Parkraumbewirtschaftung nicht kommt?
Den Anwohnern?
Nein, denn die finden in der aktuellen Situation ohnehin praktisch keine Abstellmöglichkeit.
Den Besuchern der Altstadt?
Auch nicht. Denn die haben dasselbe Problem.
Würde es wenigstens den Geschäftsleuten in der Altstadt nützen?
Nein, wie denn! Aus den genannten Gründen können Kunden nicht mal eben in die Altstadt kommen, ihre Euros dort ausgeben, ihre Einkäufe verladen oder die Gewerbetreibenden ordentlich beliefert werden und selbst ausliefern.
Den Beschäftigten in der Altstadt?
Ja, denen würde es nützen. Die könnten weiterhin die knappen Plätze den ganzen Tag blockieren und mit ihrer Aktentasche unterm Arm die kurzen Wege in ihre Dienststelle nutzen. Das sind ein paar hundert. Und demnach müssten die paar hundert und ihre Lieben, sagen wir mal grob geschätzt tausend, gegen die Parkraumbewirtschaftung stimmen – aus ganz persönlich-egoistischen Gründen. Ist ja auch erlaubt, seine Interessen zu vertreten.

Und alle anderen müssten...

Auch in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga: Ann-Marie Knauf, Pia Riedel und Jessica Göpner. Foto: KSC Berlin


Seit deutlich mehr als einem Jahrzehnt gehören sie zum Köpenicker SC, haben hier das Volleyballspielen erlernt und den Sprung aus der Jugend bis in die 1. Liga geschafft. Ann-Marie Knauf, Pia Riedel und Jessica Göpner heißen die drei Köpenickerinnen und gehören auch für die Saison 2014/2015 wieder zum Aufgebot der Bundesligamannschaft des KSC.
Ihr Herz hänge am Verein, so sagen die Mädels einmütig, die sich nicht immer in den letzten Wochen sicher sein konnten, dass der Erstligabetrieb beim KSC auch in der kommenden Saison gesichert sein würde. Die Finanzierung der Bundesligasaison ist noch nicht vollständig gesichert. Nach dem Ausfall einiger...

Unioner freuen sich fast immer: So kann man mit kleinen Sachen...
Foto: berlinreporter.Obuchoff


Mit einer starken Leistung, vor allem in der zweiten Halbzeit, glichen die Kicker des 1. FC Union die zeitweilige Führung von Fortuna Düsseldorf zum Endstand von 1:1 aus. Das war hoch verdient. Trotzdem verschlug es für den Bruchteil einer Sekunde den 20 562 Zuschauern auf den Rängen den Atem als ausgerechnet in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einem Freistoß von Sergio da Silva Pinto der Ball an die Unterkannte des Tores von Daniel Haas knallte. Während im dahinter platziertem Gästeblock die Arme zuckten, um hoch gerissen zu werden, stockte beim Union-Publikum der Atem – das Spielgerät indes prallte zur Erleichterung der einen und zum Entsetzen der anderen vor der Torlinie zurück ins Spielfeld. Es wäre auch unverdient gewesen. Denn neben einem...