"Noch hundert Meter Straße", konnten wir vor einem Monat hier vermelden. Gemeint ist die Minna-Todenhagen-Brücke, die zwischen Schnellerstraße und dem Nalepa-Laubenkiez entsteht. Die zu diesem Zeitpunkt vorherrschende Zuversicht, dass man gar im Oktober fertig werde, hat sich wohl zerschlagen.
Bei unserem Besuch vor ein paar Tagen, schien es nicht danach auszusehen. Es scheint also weiter das Motto zu gelten: Noch hundert Meter Straße... Aber bis wann nur? Ob's dieses Jahr noch was wird?
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Christoph 31 hebt mit einem "Kunden" an Bord an der Ecke Gehsener und Mahlsdorfer Straße Richtung UKB ab.
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Er ist an der Mahlsdorfer Straße kein Unbekannter mehr. ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 31 hat hier einen seiner "Lieblkingslandeplätze". Als er heute auf den Tag genau mit seinen Einsätzen unter US-amerikanischer Flagge begann, war das noch undenkbar. Aber schon etwas mehr als zwei Jahre später gehörten Einsätze im Ostteil der Stadt zur Regel. Erfolgsgeschichte, die heute die Crew des ADAC Rettungshubschraubers gemeinsam mit...

Die ehemalige "Schrott-Immobilie" Müggelturm darf endgültig zu neuem Leben erwachen.
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Es ist vollbracht! Nach jahrelangem Hin-und-Her hat Investor Matthias Große endliche die Baugenehmigung für das Müggelturm-Areal erhalten.
Im Mai 2018 soll dann die Anlage wieder in altem Glanz erstrahlen. Nachdem im Frühjahr die erste Gastronomie am Fuße des Komplexes in Betrieb gehen konnte, kann der Investor nun den Rest sanieren. Ganz Köpenick darf sich mit dem engagierten Bauherrn nun endlich freuen.
Übrigens: Dass es mit der zuständigen Baubehörde im Bezirk Treptow-Köpenick nicht ganz so einfach ist, haben schon andere Investoren leidvoll erfahren müssen. Verzögerung scheint zu einer der obersten Direktiven des Amtes zu gehören.

Eeeeeendlich! Union und Sebastian Polter wieder auf der Siegerstraße!
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Nach fünf sieglosen Spielen und einem Rutsch in untere Tabellenregionen drehten die Kicker des 1. FC Union am Montagabend den Trend und kletterten mit dem 5:0-Kantersieg gegen Kaiserslautern von Rang zwölf auf den neunten Tabellenplatz. Für die Eisernen und ihren Trainer Jens Keller ist das natürlich nicht mehr als ein Mittelfeldrang. Immerhin ist Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf um sieben Punkte reicher. 
"Es war ein kleiner Schritt", bremste Keller auch gleich die Euphorie Unionfans unter den 20 592 Zuschauern, die nach dem Schlusspfiff jubelten: „Union ist wieder da.“ Um dem selbst gestellten Ziel, ganz oben an der Spitze mitzumischen, näher zu kommen, muss am kommenden Sonnabend in Aue nachgelegt werden. Das ist schwer genug, denn die Veilchen blühen nach einem Fehlstart inzwischen wie im Frühling.
Kaiserslautern kann davon nur träumen. Ihr neuer Trainer Manfred Paula hatte seine Mannschaft augenscheinlich sehr motiviert, mutig in dieses Treffen zu gehen, indes lief alles schief. Spätestens nach 25 Minuten war sein Plan verbrannt.
Und die bei Union neu...

Mit 57,4 % Stimmanteil entschieden sich die Treptow-Köpenicker dafür, den Flughafen Tegel erhalten zu wollen. Damit sind die Wähler im Bezirk an der stadtweiten Mehrheit für den Erhaltungswunsch deutlich beteiligt. Insgesamt wurden 56,1 % dafür und 41,7 dagegen in der Gesamtstadt erreicht.
Lediglich die Wählerinnen und Wähler in...

Gregor Gysi bleibt nach dieser Bundestagswahl der einzige Abgeordnete aus Treptow-Köpenick.
Nachdem SPD-Kandidat Matthias Schmidt (Bild) 2013 noch knapp über die Landesliste in den Bundestag gerutscht war, ist die SPD auch berlinweit erheblich von dem Erfolg der Wahl vor vier Jahren entfernt.
Lediglich die ersten beiden Listenkandidaten Canzel Kiziltepe (Friedrichshain-Kreuzberg) und Klaus Mintrup (Pankow) ziehen in den Bundestag ein.

Damit war Matthias Schmidt auf dem zehnten Listenplatz schon sehr abgeschlagen gesetzt. Dass er als Direktkandidat gegen Gysi kaum eine Chance hatte, stand vorher schon so gut wie fest. Aber auch hier war das Ergebnis extrem enttäuschend. Schmidt landete bei der Direktwahl gar auf Rang vier hinter Gregor Gysi (Linke), Niels Korte (CDU) und selbst dem AfD-Kandidaten Manfred Trefzer unterlag er mit rund einem Prozent Abstand. Damit bestätigt sein Ergebnis das insgesamt schlechte Abschneiden der Partei im Bezirk mit 15,5 %.

Foto: SPD