So sieht Freude aus! "Eiserner Karneval" geht auch ohne Kamelle...
Fotos (2): berlinreporter.Obuchoff


Sie kamen verkleidet als Prinzen, Scheichs oder Clowns. Eine große Banane schwebte über den Gästeblock . Aber der Aschermittwoch kam für die Freunde des Düsseldorfer Karnevals schon an diesem Sonnabend, spätestens als um 14.50 in der 95. Minute Uhr Steven Skrzybski das Spielgerät zum 3:1 Schlussergebnis ins Netz schob. Nun feierten die Eisernen – ihren ersten Sieg nach acht sieglosen Spielen – und noch eine Hauptperson, die gar nicht mitgespielt hatte: Damir Kreilach. Aber der Reihe nach.

Der vergangene Sonnabendnachmittag wurde so wie ihn die meisten auf den ausverkauften Rängen im Köpenicker Stadion An der Alten Försterei ersehnt hatten. Nach den vergangenen schwachen Spielen gingen die eisernen Hausherren wirklich eisern zur Sache. Und das gegen den Spitzenreiter aus Düsseldorf, der ja als Inkarnation des Ekelfußballs gilt. Trainer Friedhelm Funkel hat es geschafft, seine Angestellten als Zerstörer auszubilden, die oft mit nur mit einer Chance ein Match entscheiden. Tatsächlich schien das wieder zu gelingen, nachdem einer der Schienbeinquäler Fortunas Skrzybski in die Rasenfläche gerammt und die Gäste ihre einzige Chance im ganzen Spiel zum Führungstor nutzten. Normalerweise hätte dies...

Noch ist Stimmung gut - auch den bei eisernen Ladies...
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Ab kommender Woche beginnt für den 1. FC Union Berlin ein Art „Mission impossible”. Sieben Punkte trennen die Köpenicker Kicker von einem Aufstiegsrang.
Sieben Punkte beträgt aber auch der Vorsprung vor dem unteren Relegationsplatz. Das heißt: Mit Tabellenrang sechs wurde das Ziel bislang verfehlt. Der angepeilte Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Fußballs ist nur noch mit fremder Hilfe möglich.

André Hofschneider – vor gut einem Monat als neuer Trainer der ersten Mannschaft installiert – sieht die die Chancen für einen Aufstieg am Ende der Saison nüchtern: „Ich glaube, man ist nach fünf Siegen nicht automatisch aufgestiegen und man ist nach drei Niederlagen nicht aus dem Rennen.“ Das Unioner Urgestein – im Verein Hofi genannt – hatte im Dezember die schwere Aufgabe übernommen, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Nicht allein die unbefriedigende Platzierung war es, sondern vor allem die Stagnation in der spielerischen Entwicklung die für die Entlassung von Hofschneiders Vorgänger Jens Keller nach dem 16. Spieltag sorgte.
Hofschneider möchte der Mannschaft zu einem variableren Spiel verhelfen, das schwieriger ausrechenbar ist. Allein mit einem Fingerschnipsen ist das nicht zu erreichen. Der Spielfluss der Eisernen schien bereits gegen Ende der letzten Saison ziemlich angerostet. Etwa ab April  war Unions Spielweise von den Gegnern entschlüsselt und wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg wurden verloren.
Das von Keller geforderte...

Ernst Welters ist tot. Das Mitglied der Linken ist vorgestern im Alter von 73 Jahren gestorben. Er hat 25 Jahre die Arbeit seiner Partei und den Bezirk Treptow-Köpenick geprägt. Als Bezirksstadtrat und stellvertretender Bezirksbürgermeister von Köpenick sind der Prozess der Lokalen Agenda 21, der Kampf gegen den Großflughafen am Standort Schönefeld, die Errichtung und Sicherung von Jugendeinrichtungen, wie dem Mellowpark, untrennbar mit seiner Person verbunden.
Nachdem er nicht wieder ins Bezirksamt gewählt wurde, hat er in zahlreichen Funktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick gewirkt. Als Fraktionsvorsitzender, als Mitglied im BVV-Vorstand, als Alterspräsident und bis zuletzt als Kiezpate für Friedrichshagen und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen, hat er sich stets leidenschaftlich und sachorientiert für die Bürgerinnen und Bürger in Treptow-Köpenick eingesetzt. Bei aller...

Was länger währt, wird ... zum "Weihnachtsgeschenk": Am Donnerstag wird um 9 Uhr die neue Straßenverbindung zwischen der Rummelsburger Landstraße in Oberschöneweide und der Köpenicker Landstraße in Baumschulenweg eingeweiht. Sowohl diese Straße als auch die in ihrem Verlauf neu entstandene Spreebrücke tragen künftig den Namen Minna Todenhagen und erinnern damit an eine verdienstvolle Sozialpolitikerin aus unserem Bezirk.
Der Vorschlag zur Benennung geht auf einen BVV-Beschluss aus dem Jahr 2011 zurück, der von Bezirksverordneten von SPD, Linken und FDP initiiert worden war. Die Umsetzung wird jetzt durch die Fertigstellung der Straße möglich. Bezirksbürgermeister Oliver Igel, der damals zu den...

Die fehlenden Wartehäuschen auf der Buslinie 160 sollen nach langer Wartezeit nun endlich aufgestellt werden, verspricht die BVG.
Das geht aus der Antwort des Senates auf eine Anfrage von Carsten Schatz (Mitglied des Abgeordnetenhauses, DIE LINKE) hervor, in der die BVG Stellung bezieht.
Demnach wird es dann wohl der letzte Winter sein, in dem die Fahrgäste der Linie 160 an den Haltestellen Coloniaallee, Müngersdorfer Straße und Ewaldstraße ohne Wartehäuschen auskommen müssen.


Der Zuschlag für die Lieferung und Montage der fehlenden Wartehallen wurde bereits erteilt, schreibt die BVG in der Antwort des Senats. Das gelte allerdings nur...

Riesige Freude: Melizia mit dem ersten Weihnachtsgeschenk ihres Lebens. Foto: Maurice Ressel


[PR] Bereits zum fünften Mal lädt die Freie Evangelische Gemeinde (Schwedenkirche) Handjerystraße 29 in Adlershof zum gemeinschaftlichen Geschenkepacken für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ ein. Mit dabei wird auch Bezirksbürgermeister Oliver Igel sein, der die Aktion in diesem Jahr als Schirmherr unterstützt. Am Sonntag findet zunächst ein besonderer Gottesdienst mit Bildern und Berichten zur Aktion statt. Anschließend können alle Besucher gemeinsam Päckchen befüllen.
Dafür sei man auf die Unterstützung von Unternehmen und der Bevölkerung angewiesen. Verteilt werden die Päckchen von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen zielgerichtet an bedürftige Kinder im Ausland. Aus Sicht von Bezirksbürgermeister Igel ist die Aktion für die Kinder in den Empfängerländern von unschätzbarem Wert: „Da sich sozial schwache Familien dort häufig nicht einmal die einfachsten Alltagsdinge, wie zum Beispiel warme Kleidung, Schulmaterialien und Spielzeug leisten können, bringen diese Kartons eine kleine Freude in ihr Leben. Jedes Päckchen hilft vor Ort und zaubert den Kindern ein Lächeln ins Gesicht.“
Auch online packen ist möglich!
Wer selbst einen Schuhkarton packen will, kann seine Päckchen noch bis 15. November zu einer der rund 90 Abgabestellen in Berlin bringen. Alle Infos und Orte findet man unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org. Wer keine Zeit hat aber dennoch ein Kind beschenken will, kann gegen eine Spende unter www.online-packen.de sein Päckchen auf den Weg bringen – es wird dann von Freiwilligen in der Berliner Weihnachtswerkstatt gepackt.