Schnell, aber nicht schnell genug: Formel-3-Vizemeister Felix Rosenqvist musste sich mit einem siebten Rang als beste Platzierung in drei Wertungsläufen zufrieden geben.                                                                     Foto: Alexander Trienitz


Berlin-Altglienicke/Silverstone „Wir stehen nicht da, wo wir sein wollen. Wir haben das ganze Wochenende ein passendes Setup gesucht, aber noch nicht die optimale Lösung gefunden. Am Ende konnten wir mit vier Platzierungen in den Punkterängen Schadensbegrenzung betreiben“, stellt Teamchef Peter Mücke nach dem österlichen Saisonauftakt in Silverstone ernüchtert fest.
Viel Arbeit also noch für das Altglienicker Top-Team, das beim Kampf um den EM-Titel normalerweise stets vor mitmischt. An Spitzenpiloten wie...

Felix Rosenqvist, dem Vizemeister des Vorjahres, kann es nicht gelegen haben. Auch die übrigen Fahrer schwächelten. So muss dann wohl die „Schraubertruppe“ des größten und bisher erfolgreichsten Nachwuchsrennstalls Europas bis zum ersten Rennwochenende in Deutschland in 14 Tagen auf dem Hockenheimring noch einige Nachtschichten einlegen. Schließlich will man vor dem erweiterten heimischen Publikum im Umfeld der DTM nicht noch weiter einbrechen. Berlin drückt die Daumen.
Auf der Traditionsstrecke in Engalnd gab es in den ersten drei von insgesamt 33 Wertungsläufen vier Plätze in den Punkterängen. Lucas Auer, der Neuzugang aus Österreich im Rennstall aus der deutschen Hauptstadt, sammelte mit den Plätzen 5, 12 und 8 die meisten Zähler des Fahrer-Trios und ist in der Gesamtwertung an siebter Stelle notiert.
Felix Rosenqvist aus Schweden wurde Neunter, 14. und Siebter, womit er im Klassement Zehnter ist. Der Israeli Roy Nissany (alle Dallara Mercedes) verpasste auf den Plätzen 20, 22 und 16 die Top Ten.