Niederflurwagen wie dieser AEG-Zug sollen nach der Sanierung bis 2020 die Linie 61 nach Rahnsdorf befahren.                                                              Foto: berlinreporter.Haehnel


Rahnsdorf. Die Straßenbahnverbindung der Linie 61 von Friedrichshagen nach Rahnsdorf bleibt vorerst in Betrieb - zumindest so lange, wie der mit dem Senat geschlossene Verkehrsvertrag gilt. Der läuft im Jahr 2020 aus.
Da es auf dem Teilstück zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf erheblichen Sanierungsbedarf gibt, war die Einstellung der Strecke im Gespräch - ähnlich wie zuletzt bei der 68 nach Schmöckwitz.
Rund 15 Millionen Euro sollen jetzt investiert werden. Danach werden Niederflurwagen die Strecke bedienen. Wie es nach 2020 weitergeht, bleibt trotzdem offen. Die Entscheidung...

liegt letztlich beim Senat, ob die sehr wenig genutzte Verbindung - nimmt man einmal den Bäderverkehr zum Müggelsee aus - auch nach Ablauf des aktuellen Vertrages weitergeführt wird.
Grundsätzlich gilt bei der Landespolitikaber derzeit wegen der positiven Entwicklung der Gesamtstadt eher die Politik des Erhalts und des Ausbaus von Nahverkehrsangeboten. Schließlich steigen die Fahrgastzahlen in der Gesamtstadt in den letzten Jahren trotz S-Bahn-Chaos kontinuierlich an.