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Handelseinig: Peter Mücke (l.) und Roy Nissany freuen sich auf die neue, gemeinsame Saison.                                             Foto: Alexander Trienitz


Altglienicke. Es ist letztlich auch immer eine geschäftliche Entscheidung, welches Team mit welchem Fahrer in die neue Saison startet. Sponsorenanteile von Fahrer und Rennstall spielen da zum Beispiel eine ziemlich wichtige Rolle. Das alles bringt nichts, wenn der sportliche Teil nicht stimmt. Rennstallchef Peter Mücke aus Altglienicke ist aber von seinem Nachwuchsmann Roy Nissany so überzeugt, dass er im neuen Jahr wieder ans Steuer seines Dallara-Mercedes-Formel-3-Boliden darf.
„Unsere gesamte Mannschaft...

freut sich sehr darauf, die Zusammenarbeit mit Roy Nissany fortzusetzen. Er ist nun bereits das fünfte Jahr bei uns, hat viel gelernt – im ADAC Formel Masters bis 2012 und im vorigen Jahr in der FIA Formel-3-EM. Roy ist von Grund auf bodenständig, hat ein professionelles Umfeld und kann sich in diesem Jahr in den Top-Ten-Plätzen etablieren. Er wird seinen Weg gehen“, zeigt sich Boss Peter Mücke optimistisch.
„Es ist ein gutes Gefühl, dass Peter Mücke, die Ingenieure und Mechaniker an mich glauben. Und ich werde alle Anstrengungen unternehmen, um die besten Ergebnisse zu erzielen“, so Nissany.
Der Israeli mit französischem Pass kam 2013 in vier Läufen unter die ersten Zehn. Ein Shootingstar ist er damit nicht.
Aber vielleicht entwickelt sich der Tiroler Lucas Auer ja dazu. Der steht schon länger als Teammitglied fest und hat 2013 immerhin den vierten Platz in der Gesamtwertung der FIA Formel-3-Europameisterschaft herausgefahren.