Verlieren wir Arbeit, erwarten und bekommen wir Hilfe von der Gesellschaft, durch Arbeitslosengeld I oder II. Werden wir krank, erwarten und bekommen wir Hilfe von der Gesellschaft, durch unsere Krankenversicherung. Wird unsere geliebte Mutti, die uns gepflegt und getröstet hat wenn es uns dreckig ging, selbst zum Pflegefall, erwarten und bekommen wir Hilfe von der Gesellschaft.
Das nennt man Solidargemeinschaft. Und das hat sich im Großen und Ganzen bewährt, in der Familie, im Kiez, in Stadt und Land und natürlich weltweit.
Übrigens auch, als in Deutschland nach dem Krieg die Hilfe ehemaliger Feinde viele Menschenleben rettete.
Und an diese Solidargemeinschaft sollten wir uns erinnern, wenn Menschen in Not zu uns kommen – wie jetzt in Köpenick.

Und das müssen wir bieten: Menschenwürdiges Wohnen, Ernährung, Kleidung, medizinische Versorgung, Arbeit, Integration oder Unterstützung bei der Rückkehr ins Heimatland und dem Aufbau einer Existenz vor Ort oder dem Einsatz als örtlicher Entwicklungshelfer in Sachen Demokratie, sozialer Marktwirtschaft und Förderung solidarischer örtlicher Kleinprojekte.
Aber das müssen wir fordern: Erlernen der deutschen Sprache und Kultur, Erlernen eines Berufes, Integration in das Gemeinwesen, Aufnahme von Arbeit und damit Beiträge für die Sozialkassen und Teilhabe an unserer Wirtschaft, auf dass sie wachse und gedeihe.

Und am Ende mag dann die Wahl für die so Ausgebildeten stehen: Engagement in der Heimat oder in der  Solidargemeinschaft Deutschland. Fördern und Fordern eben, so wie es ALG II-Empfänger schon lange kennen.
Und wer nicht mitmachen will, kann dann immer noch abgeschoben werden.

Praktische Hilfe mit „klarer Kante“ ist gefragt – denn Multikulti-Politik wird’s nicht richten und bei schlichten Gemütern eher noch mehr diffuse Ängste und Hass schüren.
Für alle, die sinnvoll mitarbeiten wollen, gibt’s auch in Köpenick die Gelegenheit dazu.

http://www.eaurich.de/Welcome

Vielleicht ist ja jemand unter den Flüchtlingen, der Dir einst für einen Hungerlohn deine Billigklamotten zusammengenäht oder dein neues Smartphone zusammengebaut hat und Du so noch ein paar Kröten für die Mallorca-Reise mit deinen Freunden übrig hattest.

Also: Lasst uns alle zusammen eine Win-Win-Situation schaffen!