Redaktionspraktikant Sören über Bundespräsidenten, Berliner Justizsenatoren und die "Ausbildungs- und Zulassungsverordnung Bundespräsident (BuPrä)" von 1949 in der Berliner Zeitung.

Liebe Nation! Liebe Frau Bundeskanzlerin! Liebe deutsche Polit-Mafia!
Also, das ist so: Ich finde es natürlich auch sehr traurig, dass nun auch der "Neue" im Schloss Bellevue nicht so recht passt – dieser Schnäppchenjäger!
Ich hätte da eine Idee: Nehmen Sie mich doch! Ich kenn mich da aus. Huldvoll lächeln, kariert quatschen, jovial winken - kann ich auch! In echt! Fragen se meinen Chef! Gut, gut, ich wäre kein Grüß-August, höchstens ein Grüß-Sören. Aber was soll’s? Schließlich wird es doch mal Zeit, dass ...


das monarchistischste aller Staatsämter, das unsere Gier-Republik zu vergeben hat, von einem "Kronprinzen" besetzt wird. Dem würde das dumme Volk sicher auch ganz dolle huldigen. Und wenn dann herauskommt, dass ich den zinsfreien Kredit für meine Hundehütte bis heute nicht an Opa abbezahlt habe und die bösen, bösen Medien sich darüber aufregen, könnte ich zur Not doch auch noch Berliner Justizsenator werden. Suchen die nicht auch jemanden?

Die popeligen zwölf Tage würde ich jedenfalls ganz leicht aushalten. Von Immobilien verstehe ich ja schon mal was. Und die in die Jahre gekommene Hundehütte könnte ich ja dann noch als Schrottimmobilie ... Und die 50.000 € Abfindung kriege ich schon beschäftigt.

Aber keine Angst! Den Artikel 7 der gestern in der Berliner Zeitung veröffentlichten "Ausbildungs- und Zulassungsverordnung Bundespräsident (BuPrä)" von 1949 würde ich bestimmt einhalten: "Im übrigen ist der BuPrä verpflichtet, sich nicht erwischen zu lassen."

So, jetzt will ich nicht weiter stören,
schöne Tage noch, euer Sören.

   
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