Berliner Institution im Kiez - Das Kant-Kino atmet Geschichte...
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Eines der wenigen noch vorhandenen alten Kinos im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist das im Jahr 1905 als Ladenkino gegründete Kant-Kino.
Im November 1912 wurde dann im Haus der Kantstraße 54 zwischen den Seitenflügeln ein großer Kinosaal für etwa 800 Besucher mit seitlichen Rangbalkons errichtet. Fortan öffnete das Filmtheater unter dem Namen Kant-Lichtspiele. 
In darauffolgenden Jahren kam es immer wieder zu Umbauten. So wurde in den Jahren 1929 und 1934 die Straßenfront mit der Werbefläche sowie das Foyer verändert.
Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der...

Die Weltrekordlerin fühlt sich in Marzahn immer noch zuhause.           
Foto: berlinreporter.Obuchoff


„Das hier war mein erster Sportplatz, hier hat alles angefangen“, sagte Betty Heidler nachdem sie gestern den 1. Werfertag des VfL Fortuna Marzahn gewonnen hatte. Bei 72,21 Metern war ihr 4 Kilogramm schweres Sportgerät eingeschlagen. Bis zu ihrer Weltrekordmarke von 79,42 fehlt noch etwas. Aber die Serie von fünf Würfen über 70 Meter zeugte zumindest von großer Stabilität. „Technisch sieht das ganz gut aus, aber mein Rhythmus stimmt noch nicht“, erklärt die Marzahnerin, die von hier in die Welt hinaus ging. Nun ist Betty Heidler wieder an ihre Wurzeln zurückgekehrt, nach Berlin, genau auf diesen grünen Rasen an der Allee der Kosmonauten, wo sie 1997 begonnen hatte.
Heute ist ihr Verein zwar...

Keine Rücksicht auf Denkmalschutz: Die Natur erobert sich die "Siemensbahn" nach und nach zurück...                                        Foto: Torsten Haak


Rund vier Kilometer zieht sich die S-Bahn Strecke "Siemensbahn" durch das nordwestliche Berlin. Und doch kennt sie kaum jemand. Denn seit dem Reichsbahnerstreik im September 1980 ist der Zugverkehr eingestellt und die Natur beginnt, sich die Anlagen zurück zu erobern.
1927 begann die Firma Siemens & Halske in Eigenregie mit dem zwei Jahre dauernden Bauprojekt. Am 18. Dezember 1929 wurde dann der Verkehr mit elektrischen Zügen aufgenommen. Die „Große Elektrisierung“ der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnen war...

Stichtag 6.August: Genau 222 Jahre ist es jetzt her, als 1791 das Brandenburger Tor fertig gestellt worden war. Stadttor für das preußische Berlin war es genau so wie Inkassostelle für den Zoll. Der Architekt Carl Gotthard Langhans hatte das Gebäude im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II errichtet.
Die Ähnlichkeit mit den Säulen des Tempels der Akropolis war beabsichtigt. Erst zwei Jahre später kam die von Johann Gottfried Shadow gefertigte Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria auf das Tor. Nein, sie wurde nicht von den Russen Richtung Osten gedreht. Ja, sie stand schon immer so und sollte als symbolische Siegesbotschafterin und Friedensbringerin der Stadt fungieren. Schließlich gehörte der dem Tor gegenüberliegende Tiergarten damals nicht zu Berlin. Auch heute noch...

   
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