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Die Weltrekordlerin fühlt sich in Marzahn immer noch zuhause.           
Foto: berlinreporter.Obuchoff


„Das hier war mein erster Sportplatz, hier hat alles angefangen“, sagte Betty Heidler nachdem sie gestern den 1. Werfertag des VfL Fortuna Marzahn gewonnen hatte. Bei 72,21 Metern war ihr 4 Kilogramm schweres Sportgerät eingeschlagen. Bis zu ihrer Weltrekordmarke von 79,42 fehlt noch etwas. Aber die Serie von fünf Würfen über 70 Meter zeugte zumindest von großer Stabilität. „Technisch sieht das ganz gut aus, aber mein Rhythmus stimmt noch nicht“, erklärt die Marzahnerin, die von hier in die Welt hinaus ging. Nun ist Betty Heidler wieder an ihre Wurzeln zurückgekehrt, nach Berlin, genau auf diesen grünen Rasen an der Allee der Kosmonauten, wo sie 1997 begonnen hatte.
Heute ist ihr Verein zwar...

Eintracht Frankfurt, aber ein Studium an der Humboldt-Universität brachte sie wieder zurück in die Heimatstadt. Und Dank der rührigen Arbeit des VfL Fortuna, durch die im Winter eine international wettkampftaugliche Wurfanlage für Hammer- und Diskuswerfer geschaffen wurde, gibt es nun die Möglichkeit, dem 1. Werfertag von Marzahn viele weitere hinzuzufügen.
Betty Heidler jedenfalls würde gern wiederkommen, wenn „ihr mich einladet“, stimmt sie lächelnd zu. Immerhin hat die Fortuna sie schon einmal zum Ehrenmitglied des Vereins gemacht. Und auch Betty Heidlers Oma, die den ganzen Nachmittag ihrer Enkelin zusah, lockt sie gewiss immer wieder nach Marzahn. Und vielleicht kommen im Windschatten der Rekordwerferin künftig noch andere Weltklasse-Athleten auf diesen beinahe schon heiligen Rasen.

Die Bilderschau zur Story von Hajo Obuchoff:
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