Köln / Köpenick. Viel zu bereden hätte es es für die Union-Kicker von der Alten Försterei auf ihrer gemeinsam geplanten Bahn-Rückfahrt von Köln mit den Fans geben können - nach der Klatsche!
Können, weil die Tour vom Team (schon vor dem Spiel) abgesagt wurde - aus Angst vor weiteren Ansteckungen.

Oberthema wäre dabei wohl der desolate Sturm der Berliner in der Rheinenergie-Arena gewesen. Silvio und Simon Terodde konnten nichts reißen. Und so war es nur folgerichtig, dass Coach Uwe Neuhaus die beiden in der 45. und 66. Minute vom Platz nahm. Leider mit wenig Erfolg. Denn auch der Ersatz mit Mittelfeldmann Baris Özbek und Angreifer Steven Skrzybski  brachte nichts Messbares zustande. Und so drängt sich der Verdacht auf, dass...

Neukölln. Mit über 1.300 kranken Kindern und Wartezeiten von bis zu neun Stunden bot sich auch diesmal in der Zeit von Weihnachten bis ins neue Jahr hinein ein für die Feiertage unverändertes Bild in der Kinderrettungsstelle des Vivantes Klinikums Neukölln. Gesundheitsstadtrat Falko Liecke fordert jetzt eine zusätzliche Notfallambulanz für den Brennpunkt Neukölln.
Die Ursache dieser Misere...

Kreuzberg. Unbekannte haben mehrere Fensterscheiben des Quartiersmanagements an der Naunynstraße mit Pflastersteinen eingeworfen, obwohl sich zur Tatzeit noch Mitarbeiter im Büro befanden. Sie wurden nicht verletzt. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Sachbeschädigung aus.


„Zwei Apfelsinen im Jahr und zum Parteitag Bananen, alle brüllen hurra der Kommunismus ist da...“, so tönte es in den späten Jahren der DDR gern von den Tribünen. Nicht von Tribünen der hohen Genossen bei Vorbeimärschen an Staatsfeiertagen, sondern wöchentlich in Fußballstadien. Das kleine Land zwischen Mauer und Grenzzaun war den jungen Leuten mittlerweile so eng geworden, dass ihre Fantasie jede Grenze sprengte. Aus jungen Revolutionären waren Beatniks, oder Bluesbrothers, Hooligans, Punks und Skinheads geworden. Ob das die alten Männer in den Führungsetagen von Partei und Regierung jemals wahrnahmen, ist nicht so recht bekannt. Auf jeden Fall registrierten es die Knirpsträger der Stasi und die grüngewandeten Freunde der Volkspolizei, die ihre Ohren und Augen etwas näher am Volke hatten.

„Durch rowdyhaften Fußballanhang...

Lichtenberg. Gestern wurde im Rathaus Lichtenberg der neue Bürgerhaushalt vorgestellt. Um ihn anwendungsfreundlicher zu machen, gibt’s dazu gleich eine neue Internetseite, die laut IT-Spezialist Hans Hagedorn intuitiv und leicht zu bedienen ist.
Zwar kostet allein die Verwaltung des Bürgerhaushalts geschätzte 65.000 Euro im Jahr, denen laut Bürgermeister Andreas Geisel „einigen hunderttausend Euro“ verwendeten Geldes gegenüber stehen. Der Lichtenberger Bürgerhaushalt sei aber ein wichtiges und unverzichtbares Mittel der direkten Demokratie, das am 20. April mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet wird und längst nicht in allen Berliner Bezirken praktiziert wird.
Lichtenbergs Variante dieser...

   
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