Vorn ist da, wo Tim (7) fährt... Fotos: ADAC


Hockenheim / Berlin. Wenn das keine Blitzkarriere ist: Gerade mal 14 Jahre alt, neu in der Klasse und schon Meister. Der Berliner Tim Georgi hat den ADAC Junior Cup 2014 am letzten Rennwochenende in Hockenheim für sich entscheiden. Nach sieben Rennen, in denen sich der von der ADAC-Stiftung geförderte „Rookie“ stetig verbesserte und am Ende fünf Siege einen weiteren Podestplatz, einen vierten Rang und nur einen Ausfall in seiner sportlichen Bilanz 2014 stehen hat, durfte er in Hockenheim den Titel feiern.
„Ich konnte mein...

 TeBe mit Freitagsspiel gegen Nordberliner SC +++ Spitzenduo am Sonntag: Hertha 06 gegen Empor, Tasmania in Staaken +++ Zwei Ostderbies: BFC II – Altglienicke, Mahlsdorf-KSC +++ TSV Rudow weicht erneut aus

 Heimlich, still und leise hat sich in der Spielpause der Berlin-Liga etwas in der Tabelle getan. Der CFC Hertha 06 ist nämlich zum alleinigen Tabellenführer vor dem bislang punkt- und torgleichen SV Tasmania avanciert, denn der Aufsteiger profitierte in der Zwischenzeit  von einem Urteil des Sportgerichts. Demnach setzte der SC Staaken den noch nicht spielberechtigten Emre Özbek an den ersten beiden Spieltagen ein, was eine 0:6-Wertung der besagten Partien zur Folge hat. Dadurch bekamen die 06er, die am ersten Spieltag 1:0 in Staaken gewannen, einen Bonus von weiteren fünf Toren  gut geschrieben und brauchen den Platz an der Spitze vorerst nicht mehr zu teilen.

Berlin/Nürburgring. Ein Sieg, ein zweiter Platz und zwei dritte Ränge sowie weitere fünf Positionen in den Top Ten hat das Team kfzteile24 Mücke Motorsport aus Altglienicke bei der drittletzten Saisonstation im ADAC Formel Masters mit den Rennen 16 bis 18 am Wochenende (30/31. August) auf dem Nürburgring erzielt. Der Rennstall, der die Farben des ADAC Berlin-Brandenburg vertritt, untermauerte damit Gesamtrang zwei in der Teamwertung.
Der Lampertheimer Marvin Dienst (Bild) gewann im Mücke-Cockpit das...

Tasmania – Hertha 06: Kurioses Duell der Tabellenführer +++ Samstag: Nachbarschaftsduell Altglienicke – Rudow +++ Sonntag: TeBe zur Mittagszeit in Köpenick +++ Derby in Spandau: Staaken - Gatow

Man traut es sich ja kaum zu sagen, aber auch der 5. Spieltag der Berlin-Liga hat sein Spitzenspiel. War in der Vergangenheit immer bei der Konstellation „Erster gegen Zweiter“ die Rede davon, dass „mehr Spitzenspiel“ ja nicht gehe, so führt die höchste Spielklasse der Hauptstadt diese Aussage am Wochenende ad absurdum. Denn beim Duell SV Tasmania - CFC Hertha 06 trifft der Erste der Liga auf den Tabellenführer, oder auch: Spitzenreiter gegen Spitzenreiter, Spitzen-Spitzenspiel usw.
Das ist natürlich eine schöne, weil auch werbewirksame Ausgangsposition – die Berlin-Liga hat schließlich bei den Zuschauerzahlen trotz aller Aufwärtstrends immer noch Luft nach oben. Die kuriose Konstellation dürfte natürlich den einen oder anderen Zuschauer mehr am Sonntag in den Werner-Seelenbinder-Sportpark locken – und auch die ganze Liga gewinnt dadurch an Aufmerksamkeit.
Ganz nüchtern betrachtet werden Experten aber festhalten, dass dieses „Eins gegen Eins“-Spiel vor allem eins aussagt: nämlich, dass die Saison noch jung ist und Punkt- bzw. Torgleichheit zu diesem Zeitpunkt gar nicht so verrückt sind, wie es dargestellt wird. Und, dass Meisterschaftskandidaten und Geheimfavoriten einer Tabelle vor dem 5. Spieltag nicht zu entnehmen sind.

Und dennoch finden sich aktuell an der Tabellenspitze zwei Vereine, denen vor der Saison in der Berlin-Liga etwas zugetraut wurde. Der SV Tasmania hat dabei...

Tasmane Kevin Lentz (l.): offensiv und defensiv eine Bank - hier im "Infight" mit Mahlsdorfer Matthias Heller. Foto: BAFPics.Lehner


Eintracht Mahlsdorf geriet bereits in der 11. Minute in Rückstand, und zwar durch ein Kopfballtor von Kevin Lentz, der gerade wieder von einem Innenband-Anriss genesen ist und ein starke Partie ablieferte.  Nach dem 0:1 fand die Eintracht im eigenen Stadion das ganze Spiel über kein Mittel gegen die defensiv gut stehenden Tasmanen. Die Offensiv-Bemühungen waren einfach zu unpräzise. Viele Pässe landeten unbedrängt im Nirgendwo. Zudem machten sie es den Tasmanen insofern leicht, da zumeist Torjäger Zorn angespielt wurde, der gut abgeschirmt war.
Tasmania tat nach der Führung und auch in...

   
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