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13 eingeleitete Strafverfahren – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz – sind die erschreckende Bilanz von 161 Polizeikontrollen auf dem Berliner Stadtring.
Rechnet man das hoch, liegt der Schluss nahe, dass rund 8 Prozent der Berliner Autofahrer/-innen latent mit dem Strafgesetzbuch im Konflikt sind.

Gemeint sind hier nicht die üblichen Bußgelder, auch „Knöllchen“ genannt, sondern echte Straftaten.
So war bei...

den Kontrollen ein 28-jähriger Opel-Fahrer aufgefallen, der offenbar nicht nur unter Drogeneinfluss, sondern auch ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und in der Nähe der Anschlussstelle Beusselstraße aus dem Verkehr gezogen werden konnte.
Besonders dreist war ein Mercedes-Fahrer in Höhe Späthstraße unterwegs. Er hielt gemessene 162 km/h bei erlaubten 80 km/h für die angemessene Geschwindigkeit. Und auch hier waren Drogen im Spiel: Die Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0,9 Promille.