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Tasmane Kevin Lentz (l.): offensiv und defensiv eine Bank - hier im "Infight" mit Mahlsdorfer Matthias Heller. Foto: BAFPics.Lehner


Eintracht Mahlsdorf geriet bereits in der 11. Minute in Rückstand, und zwar durch ein Kopfballtor von Kevin Lentz, der gerade wieder von einem Innenband-Anriss genesen ist und ein starke Partie ablieferte.  Nach dem 0:1 fand die Eintracht im eigenen Stadion das ganze Spiel über kein Mittel gegen die defensiv gut stehenden Tasmanen. Die Offensiv-Bemühungen waren einfach zu unpräzise. Viele Pässe landeten unbedrängt im Nirgendwo. Zudem machten sie es den Tasmanen insofern leicht, da zumeist Torjäger Zorn angespielt wurde, der gut abgeschirmt war.
Tasmania tat nach der Führung und auch in...

der zweiten Hälfte nicht mehr als nötig, und als dann Jack Grubert in der 73. Minute zum 2:0 für Tasmania erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch dann hagelte es zwei Gelb-Rote Karten gegen Tasmania-Kapitän Penava und gegen den kurz zuvor eingewechselten Torjäger Walid Enani (beide angeblich wegen Meckerns, das konnte nach Spielschluss trotz Befragens von Schiedsrichter und Spieler nicht genau geklärt werden). Mahlsdorf durfte also die letzten Minuten der Partie gegen 9 Tasmanen antreten. Doch außer dem zu späten Anschlusstreffer durch Zorn in der 90. Minute gelang nichts mehr.
Tasmania muss zwar auf seinen Kapitän für ein Spiel verzichten, setzt sich aber vorerst mit 10 Punkten alleine an die Spitze der Berlin-Liga. Auf dem zweiten Platz folgen mit 8 Punkten überraschenderweise die U23 vom Aufsteiger BFC Dynamo und ebenso mit 8 Punkten und einem schlechteren Torverhältnis Tennis Borussia Berlin.

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