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Von heute an wird die Polizei Berlin im Rahmen einer einwöchigen Schwerpunktaktion im Straßenverkehr ihr Hauptaugenmerk auf „Gurt- und Handysünder“ richten. Bis zum 16. März werden Polizeibeamte im gesamten Stadtgebiet verstärkt das Anlegen von Sicherheitsgurten in Kraftfahrzeugen sowie die verbotene Nutzung von Mobiltelefonen durch Auto- und Radfahrer überwachen.
Darüber hinaus erfolgt insbesondere in den Morgenstunden im Umfeld von Grundschulen und Kindertagesstätten eine gezielte Überprüfung, ob Kinder in Fahrzeugen ordnungsgemäß mit Rückhalteeinrichtungen gesichert sind.

Nach wie vor verzichten...

viele Autofahrer und deren Beifahrer auf das Anlegen des Sicherheitsgurtes und nehmen hierdurch schwere Verletzungen im Falle eines Verkehrsunfalls in Kauf. Mitfahrende Kinder, die nicht durch entsprechende Rückhalteeinrichtungen gesichert werden, sind in besonderem Maße gefährdet und daher ganz speziell auf das Verantwortungsbewusstsein der Erwachsenen angewiesen.

Auch das Verbot, ein Mobil- oder Autotelefon während der Fahrt zu nutzen, wird von vielen Fahrzeugführern missachtet und das Ablenkungspotenzial dieser Geräte unterschätzt. Obwohl Radfahrern ein Verwarnungsgeld in Höhe von mindestens 25 Euro und Autofahrern sogar eine Geldbuße von mindestens 40 Euro sowie ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg drohen, werden die Geräte immer noch häufig während der Fahrt genutzt.

Foto: berlinreporter.Haehnel