Hier gibt's den ultimativen Sonntagsausflugstipp. Nur für den Fall, dass Ihr heute noch nichts vorhabt. Und weil Ihr schon wisst, dass euer Lieblingspraktikant Sören ein klitzekleiner Technik-Freak ist, hat er gestern schonmal die 24. Berlin-Brandenburger Oldtimertage im Meilenwerk an der Sickingenstraße in Tiergarten getestet.
Kurz und gut: Test bestanden! Soviele "Boah eys" habe ich schon lange nicht mehr gehört und gesehen. Nun muss man wissen, dass ein altes Auto eigentlich noch kein Oldtimer ist. Dazu muss es erst reifen. Die Bezeichnung "Klassiker" hat es sich schon mit 20 Jahren verdient und das bleibt es auch für den Rest seines Lebens - ein Oberbegriff also. Aber jetzt ist es erst...


ein "Youngtimer". Nö, englisch ist das nicht, eher denglisch. Über 30 Jahre alte Fahrzeuge sind dann nach deutschem Zulasssungsrecht "Kraftfahrzeughistorsiches Kulturgut". Die Engländer sagen dazu "Vintage-Car". Und ein Oldtimmer, ein echter also, ist ein Vorkriegsfahrzeug; das, was mein Opi noch "Schnauferl" genannt hat.
Und von all diesen Schätzen gibt's gleich hunderte bei den Oldtimertagen. Also nüscht wie hin und gestaunt! Und über den Eintritt von vier Euro (ermäßigt, sonst 7,-) kann man auch nicht meckern. Und mein Stück Kuchen und mein Tässchen Schwarzen habe ich auch für recht günstige 4,80 bekommen. Und wenn dann noch Geld übrig ist, kann man sich an den diversen Ständen in der Halle noch mit standesgemäßem Plunder eindecken. Es muss ja nicht gleich eins von den vielen angebotenen Originalen im Maßstab 1:1 sein.
So, und jetzt will ich nicht weiter beim Staunen stören,
viel Spaß beim Klassikersonntag wünscht euer Sören.

 

   
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