Drucken

Wieder gab es einen Gewaltanschlag auf die „Ansprechbar“ der Jusos an der Schöneweider Siemensstraße. Dazu eine Erklärung von Hans Erxleben, dem Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick:
„Die Antwort kann nur lauten – niemand, der sich in diesem Bezirk gegen Rechtsextremismus engagiert, wird sich von solchen Attacken brauner Netzwerke einschüchtern lassen. Wenn jemand fragt, woher man die Gewissheit nehmen kann, das dieser dritte Anschlag innerhalb von 6 Monaten von rechts kommen könnte, wo doch wieder kein Bekennerschreiben vorliegt, dem ist zu sagen – wie bei der...

Anschlagserie des NSU sind Bekennerschreiben von Rechtsextremen die absolute Ausnahme, mit denen diese Taten gerechtfertigt werden. Das ist einfach zu erklären – die Tat ist die Message. Die Tat steht für Bekennerworte. Der Anschlag ist das Bekenntnis, die Botschaft „Zerschlagt die Demokratie“.
Nötiger denn je ist eine effektive Repression gegen Rechtsextreme, eine konsequente Null-Toleranz-Strategie der Berliner Sicherheitsorgane von Polizei bis Verfassungsschutz gegen die extreme Rechte. Wir wollen endlich Ermittlungs-Ergebnisse sehen.“