Wendenschloss. Die Jugendarbeit wird in dieser Stadt scheinbar systematisch geschwächt. Klubs müssen schließen, das ABC in Hirschgarten soll abgewickelt werden.
Der Kietz-Klub (ja, richtig: mit tz) im Stadtteil Wendenschloss erfreut sich aber noch guter Gesundheit. Ein vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche steht auf dem Programm. Sogar nunmehr erwachsene "Ex-Kunden" fühlen sich so wohl in der Einrichtung, dass sie auch heute noch immer wieder zurückkehren und auch selbst mithelfen.
Aber das ist noch nicht alles! Denn das sind...


die Angebote an der Köpenzeile 117: Kinder- und Jugend-Café, Theater, fremde Kulturen, Fotolabor, Kiez-Kino und Medienwerkstatt, Diskotheken und Konzerte, musikalische Früherziehung, Kochen, Ökologie- und Gartengestaltung, Sport, Fahrradwerkstatt, Hausaufgabenhilfe, Kooperationsprojekte, Ferien- und Projektfahrten. Aber der Klub sill sich künftig als Kieztreff für alle öffnen.

Und der Kietz-Klub hat eine Besonderheit: Im ersten Stock gibt's ein DDR-Museum!

Mit der Leiterin Heike Liebrenz sprachen wir in der Infothek auf Berlin 88,4 über diese Ausstellung, die Aktivitäten im Klub und über die Zukunft.
Hören Sie doch mal rein:


Bild: "Gelsenkirchener Barock" gab es auch in der DDR - siehe Couch. Und selbst das tolle Stern-Kofferradio konnte man im Westen ein wenig "aufgebrezelt" im Versandhandel bestellen.
Die DDR- Ausstellung im Kietz-Klub begeistert auch Projektleitern Heike Liebrenz immer wieder.


Foto: SirPress Haehnel


   
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