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Müggelheim. Manchmal gibt es was zu Feiern - am "Trauerfall Müggelturm". Diesmal ist es der 3.Oktober. Also nichts wie hin, zur neuen, alten Kultstätte in Köpenick.
Dieser Ort hat schon einen ganz besonderen rustikalen Charme. Und er wird zum Klult, langsam aber sicher. Das ist dem Ungarn Andras Milak, seiner Frau und Carmen Heinrich zu verdanken.
Andras, weil er trotz aller Unbillen sein Büdchen am Fuße des Turms betreut und mithilfe seiner Frau den Turm für Besucher geöffnet hält. Carmen, weil sie den beiden nicht nur hilft, sondern auch unter dem Titel "Der Wald ist voller Japaner" in einem Büchlein das Leben und Treiben am und um den Turm veröffentlicht hat.
Es dürfte übrigens das einzige Büchlein sein, das zum Erwerb einen Aufstieg voraussetzt. Nämlich den zum Müggelturm. Aber das allein ist nicht der Grund, warum die Menschen auf den Berg strömen. Bei Andras...

gibt's rustikale Leckereien und der Turm ist allemal einen Aufstieg wert. Noch mehr Gründe bietet aber morgen von 11 Uhr an das Fest zur deutschen Einheit, das der rührige Pächter organisiert hat.













Livemusik zum 3. Oktober  auf der schrägsten Bühne Köpenicks...

Der Hauptmann von Köpenick marschiert mit seiner Garde auf, die "Bullfrogs" machen auf der wohl schrägsten Bühne Köpenicks Live-Musik, für die Kleinen gibt's Kinderschminken und eine Märchenerzählerin und vieles mehr. Na, ist das nichts? Also: Nüscht wie hinne. Unterhaltsamer kann man die eigentlichen Kämpfer für den Müggelturm nicht unterstützen. Und von dem Büchlein gibt's bestimmt auch noch welche.

Und gleich noch eine kleine Fotoschau zum Appetitanregen. Ansichten, Aussichten und Einsichten zum Thema Müggelturm. Fotos: SirPress Haehnel


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